Vergleichstest: ScanSoft PDF Converter gegen ABBYY PDFTransformer
In der Ausgabe 11/2004 testet das PC-Magazin unter den
Titel "Acrobaten-Treffen" die zwei bekanntesten Programme, um
PDF-Dateien wieder in bearbeitbare Dokumente zu verwandeln. Der
PDF Converter von
ScanSoft und der PDFTransformer von ABBYY
treten gegeneinander an. Im Folgenden lesen Sie mit freundlicher
Genehmigung des
PC-Magazins eine
Zusammenfassung des Vergleichstests.
Bedienung und
Funktionsumfang
Beide Programme ähneln sich auf den ersten
Blick. Sie können aus Microsoft Word oder Outlook gestartet werden und legen
dort in der Symbolleiste Ihre jeweilige Schaltfläche zum Aufruf ab. Der
PDFTransformer bindet sich zudem in Microsoft Excel ein. Eine wichtige
Zusatzfunktion des PDFTransformers ist, dass er auch aus Grafiken
Textinformationen zu ziehen versucht.
Der Assistent des PDFTransformers führt in
drei Schritten durch die Konvertierung des Dokuments und zum
Speichern als Word, Excel, HTML oder eines Textformat. Dabei kann allerdings
nur das Nötigste eingestellt werden, z.B. eine Vorschau des konvertierten
Dokuments gibt es nicht.
Die Konvertierung mit dem PDF Converter erfolgt in
einem Schritt über den ausführlichen Assistenten. Auf vier Registerkarten
können Optionen gewählt werden, wie z.B. das Beibehalten von Kopf- und
Fusszeile, Führungslinien der Tabellen oder das Erkennen von Hyperlinks. Auch
ist hier eine Vorschaufunktion integriert.
Performance und Ausgabe
Die Konvertierungsgeschwindigkeit wurde mit
einem 65 Seiten starken Word-Dokument getestet, das Grafiken, Tabellen und
reinen Text enthält. Der PDFTransformer erledigte diese Aufgabe in 225 Sekunden
wobei der PDF Converter dagegen nur 72 Sekunden
benötigte, Einstellungsänderungen brachten keinen
Geschwindigkeitsgewinn.
Mit der Einstellung, dass das konvertierte Dokument wie
das Original aussehen sollte, wurden die Ergebnisse verglichen. Der
PDFTransformer erzeugte dabei ein Dokument, das an vielen Stellen Unterschiede
zum Original aufwies. Mehrere Schriftarten wurden ersetzt, Links wurden in
reinen Text gewandelt und in einer aus Linien bestehenden Grafik wurden weitere
Linien eingefügt, um eine Tabelle zu generieren. Vorhandene Tabellen blieben
erhalten.
Das Ergebnis des PDF Converters glich dagegen annähernd
dem Original. Aus Grafiken wurden zwar keine Tabellen, aber einige senkrechte
Linien wurden verschluckt. Links zu URL`s und E-Mail-Adressen behielt der PDF
Converter bei.
In einem zweiten Test wurden die Programme mit einem
fünfseitigem Dokument gefüttert, das dreispaltig, mit Bildern und einem
aufwändigerem Layout versehen war. Der PDFTransformer bewältigte diese Aufgabe
in 64, der PDF Converter in 28 Sekunden. Der Transformer hatte dabei Probleme
mit der zweifarbigen Überschrift und dem um ein Bild fliessenden Text. Der PDF
Converter hatte zwar keine Umbruchprobleme, dafür aber Schwierigkeiten mit
Umlauten und Sonderzeichen einer nicht auf dem Rechner installierten
Schriftart. Bei der zweifarbigen Überschrift wurden die Farben Schwarz und
Orange zu Schokoladenbraun gemischt.
Fazit
Beide
Programme konvertieren vorhandene PDF's in bearbeitbare Word
Dokumente, die dem Original sehr nahe kommen. Der ScanSoft PDF
Converter ist schneller und erzeugt den qualitativ besseren Output,
der ABBYY PDFTransformer kann Text in Grafiken erkennen und
bietet mehrere Ausgabeformate. Problematisch sind bei beiden
Programmen besondere Schriftarten und -farben sowie
Sonderzeichen.
Anmerkung des PDFStore Teams:
Preislich gesehen ist der ScanSoft PDF
Converter mit 42,20
EUR teurer als der ABBYY
PDFTransformer für 34,00
EUR.
Exklusiv für unsere Besucher gilt ein zeitlich
begrenztes Aktionangebot von 69,- EUR für den
ScanSoft PDF Converter
Professional, der es ermöglicht, neben
der "PDF nach Word" Konvertierung auch PDF`s zu erzeugen und zu
bearbeiten.
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